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SUSHI FARM - Eat It Raw
[Megapress / Souldoof] VÖ | 26-01-2007
Heiliges Kanonenrohr, hier geht es ab wie Schmitz’ Katze. Nun ja, bei dem Namen SUSHIFARM sollte man das mit Schmitz’ Katze nicht so ernst nehmen, doch statt kalter Reiszucht mit Rohfisch-Beilage züchtet man sich hier lieber eine Fangemeinde. Gott sei dank liegt die SUSHIFARM weit genug weg vom TOKIO HOTEL, denn in Nürnberg rockt man lieber auf Englisch und nach bestem Wissen und Gewissen. Was aus dem Boden sprießt sind Songs voller alternative Rock mit einem guten Zuschuss von Seiten des Funks.
Die vier Buben, wie man in Nürnberg zu sagen pflegt, sitzen am gleichen Tisch mit den frühen RED HOT CHILI PEPPERS oder den Jungs von INCUBUS. Doch ausgelöffelt wird die Suppe hier alleine, denn aufgenommen wurde das Debüt „Eat It Raw" im heimischen Übungsstudio. So etwas nennt man wohl bodenständig. „Eat It Raw" ist ein gut verdaulicher Happen Musik, und beweist einmal mehr, dass auch die Liebe zur Musik durchaus durch den Magen gehen kann. Zum Auftakt gibt es ‚Again’, der Song der vor Rock nur so strotzt und ordentlich vom Leder reißt. Doch das war gerade mal der Anfang, der dazu noch sehr tief aus der Rockkiste gekramt wurde, größeres Vergnügen bereitet einem ‚One Way Out’. Die Notausgänge befinden sich jeweils rechts und links und mit diesem Song kommt man immer und immer wieder bei INCUBUS an, welchen Weg man auch geht. Insbesondere die Art des Gesangs erinnert an die ruhmreichen Werke dieser Band und an die Gesangsweise von BRANDON BOYD.
Was die Platte besonders auszeichnet, und was der geneigte Konsument, nein Genießer, sehr zu schätzen wissen wird, ist der Abwechslungsreichtum der SUSHIFARM. Nichts schmeckt wie zuvor, jeder Titel birgt eine neue Geschmacksnuance und es gibt nichts, was es nicht gibt. Über Balladen wie ‚Too Dark’ bis hin zu Prog-Rock, Grunge und Pop. Ihr bisher bekanntester Song ist wohl ‚No Life’, der mit über 100.000 Downloads schon einige Sushi-Freunde weich kochen konnte.Wird also Zeit, dass man sich der SUSHIFARM einmal genauer widmet und sie mit „Eat It Raw" einen Erfolg ernten können, der ihnen gebührt. Wertung von Flamingyouth:

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[Jessica Lehmann 23-01-2007]
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