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TUBELORD - Our First American Friends
[Hassle / Soulfood] VÖ | 22-01-2010 Was neues aus London: Nein, diesmal kein Indie-Spunk à la THE BLABLAS. Die Insel schickte uns Tubelord. Und die sind -hallelujah- ein quietschfideles Post-Hardcore-Bällebad.
Die drei Londoner Flegel schaffen es, die anrüchigsten Obszönitäten mit der halbwüchsig unschuldigen Mehrstimmigkeit des Tölzer Knabenchors an den Mann zu bringen. Wenn einen die poppige Arglosigkeit anfängt zu langweilen: here she comes, die schneidige, Rhythmen über den Haufen schmeißende Screamo-Hook. Und dann, wenn das Post-Harcore-Gejohle anfängt gehörig auf den Senkel zu gehen, stippt Bruder Punkrock mit kastratenartig gejammerten Pop-Refrains um die Ecke. Nur um einige Sekunden später alles mit einem wütenden "Ah fuck it!" aufzulösen. TUBELORD sind (Achtung! das böse Wort!) extrem eklektisch. Billy Talent meets Backstreet Boys.
Falling asleep on trains and spend the rest of summer stoned: "Our First American Friends" ist der hyperaktive Soundtrack für spätpubertäre Phasen. "Pop Music for rock kids" betiteln Tubelord ihre Musik selbst. Dem kann man getrost hinzufügen: Auch für Junggebliebene. Oder all solche, die es werden wollen. Wertung von Flamingyouth:

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[Veronika Achatz 19-01-2010]
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